
Uh yeah – Zeit für einen Jahresrückblick! Was sich ganz langweilig anhört, ist für mich eigentlich ganz interessant, da mir dann aufgeht, was in diesem Jahr alles passiert ist. Oder auch nicht. Denn eigentlich dominieren zwei Dinge, wenn ich an mein Jahr 2011 denke:
Arbeit
Es fühlt sich an, als wäre ich schon zwei oder drei Jahre angestellt gewesen, doch Fakt ist, dass dem erst seit Januar 2011 so ist. Das Wochenende, in dem wir Hiwis das Musikvideo drehten, setzte das Rad meiner Karriere in Bewegung und seitdem konnte ich arbeitsmäßig kaum aufatmen. Wenn ich nicht so bescheiden wäre, würde ich sagen, dass ich zum festen Kern unserer Hiwi-Gemeinschaft gehöre und zusammen mit einigen wenigen anderen das Team bin, das den Traum unserer Chefin darstellt. Dadurch habe ich viele Möglichkeiten und Aufgaben gekriegt: Danskernes Akademi, die Möglichkeit zu unterrichten, und die Anstellung in einer internationalen Firma. Darüber hinaus natürlich noch viele andere Aufgaben, wie zum Beispiel Universitarium.
Auch außerhalb der Arbeit ist die Hiwi-Gemeinschaft ein wichtiger Teil geworden. Nicht nur, dass Chefins Büro, das für uns immer offen ist, der Lieblingsplatz an der Uni geworden ist, wo man immer tratschen und Kakao trinken kann, sondern auch, dass ich daher meine aktuelle Projektpartnerin und einige gute Freunde habe.
Basileia
Im September kauften Freund und ich ein Segelboot, das wir Basileia nannten. Doch es ist nicht nur das Boot, dass mein Leben umkrempelt, sondern das, was ihm nachfolgt. Denn jetzt sind die konstanten Überlegungen und Pläne über und für unsere Reise ein Teil des Alltags geworden. Wollen wir zum Sommer los oder erst später? Wo wollen wir hin? Was muss bis dahin noch gemacht werden? Und ständige “Wir könnten das”, “Wir könnten jenes” oder auch “Folgendes”.
Nächstes Jahr wird also spannend mit Hinblick auf die Entscheidungen, die noch getroffen werden.
Anderes?
Um auf mehr Sachen zu kommen, die in diesem Jahr passiert sind, muss ich schon eine Weile nachdenken. Da ist natürlich der Italien-Urlaub, der schön war und mich so einiges lehrte. Die Tatsache, dass ich fotografisch einiges ausprobieren konnte, jedoch nicht ganz so viel, wie erhofft.
Bilanz
Ein super lehrreiches Jahr. Nicht nur positive, sondern auch negative Erlebnisse, wie zum Beispiel die Stresssymptome, die mich viel weitergebracht haben. Da kann das nächste Jahr nur langweilig werden!
Worauf ich mich freue:
Die zweiten Staffeln von Sherlock und Game of Thrones, The Hobbit.
Oh. Mehr? Ich freue mich darauf, meinen Bachelor zu kriegen und heraus zu finden, wie es danach mit mir weitergeht. Ich freue mich auf Segeltouren mit meiner Dicken. Ich freue mich darauf, wieder lange Haare zu haben. Ich freue mich darauf, irgendwann mal mit dem Canon 70-200mm f/2.8 spielen zu können.